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5. Montag: Leben im Katastrophenfall von Corona

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Das Leben ist ein Risiko, denn es endet mit dem Tod.Vier Wochen Corona – Angst überall. Veränderung macht Angst. Menschen sind ganz besonders gefährlich geworden. Mitarbeiter-Führung ist jetzt ganz besonders wichtig, um alle Kolleg:innen bei Laune zu halten und nicht an die Angst zu verlieren. Stärken Sie Ihr Team mit wertschätzender Kommunikation. Wissen Sie nicht wie? Unsere »tested Trainer« helfen auch online.

Als hochsensible Person (HSP) nehme ich die Gefühle meiner Umwelt wahr. Angst ist das schwierigste und bedrückendste Gefühl, das ich kenne. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen fühle ich eine beträchtliche Zunahme der Angst. Radio und TV strahlen es regelrecht aus. Selbst wenn ich im Wald wandern gehe, begegnen mir Menschen voller Angst. Dort traf es mich besonders. Wir befanden uns auf einem mehr als drei Meter breiten Forstweg. Eine Familie kam uns entgegen. Vater und Mutter um die 60, das junge Paar dahinter. Sie liefen am äußersten Wegesrand im Gänsemarsch. Automatisch begaben wir uns auch in den Gänsemarsch auf der anderen Seite des Forstweges. Vater und Mutter senkten nicht nur den Blick, sondern gleich den ganzen Kopf. Der junge Mann schaute zur Seite. Lediglich die junge Frau grüßte zurück und lächelte mich vorsichtig an. Als wir vorbei waren, erschlug mich die Angst beinahe körperlich. Ich musste stehen bleiben und fragte meinen Mann spontan: »Sind wir Menschen jetzt so gefährlich wie es früher nur der Wolf oder der Bär im Wald waren? Müssen wir jetzt so viel Angst vor unseren Mitmenschen haben?«

Ostermontag ist heute. Für die christliche Gesellschaft ist Jesus Christus am Ostermontag vom Tode auferstanden, um zu zeigen, dass er für immer unter uns Menschen ist. Wie passend, denn seit vier Wochen schon erkläre ich: »Das Leben selbst ist ein Risiko! Es endet mit dem Tod.« Wir alle sterben – irgendwann – und das ist gut so, denn möchte irgendwer ewig leben?
Genießen wir das eine Leben, das wir haben! Freuen wir uns jeden Morgen über einen neuen Tag. Freuen wir uns über den Frühling, über das Erwachen der Natur! Ja, Corona verändert unsere Welt und unsere Arbeitswelt. Der Frühling ist auch eine Veränderung nach dem Winter. Begrüßen wir den Wandel, so wie wir uns über das Erblühen der Natur freuen.

Liebe Führungskräfte, Team- und Abteilungsleiter:innen, freut Euch jeden Tag auf Euer Team und seid Euch Eurer Vorbildfunktion bewusst! Ihr arbeitet mit Euren Teams seit ein, zwei oder vielleicht schon drei Wochen im Home-Office. Wisst Ihr wie es Euren Teammitgliedern wirklich geht? Lachen sie noch und freuen sich, wenn sie in der Telekonferenz zu sehen sind? Gibt es Teammitglieder, die jetzt noch stiller als früher schon sind? Oder kommt eine:r plötzlich zu spät in die Online-Meetings? Bitte beachtet gerade die Stillen und die Skeptiker! Traut Euch, sie unter vier Augen zu fragen, wie es ihnen geht und wie die Stimmungslage zuhause ist. Wohnen sie alleine und versinken geradezu in Angst? Die Emotionen Eurer Mitarbeiter beeinflussen den Erfolg des Projektes! Das ist jetzt ganz besonders wichtig. Denn Stress, Angst oder Panik eines Einzelnen kommen auch bei den anderen Kolleg:innen an. Die Veränderung (z.B. Home-Office) ist nicht für jeden ein Segen, sondern für manchen ein Fluch. Offene und wertschätzende Kommunikation lässt das Problem weniger bedrohlich und angsteinflößend erscheinen.

Sie haben Hemmungen einen Mitarbeiter auf seine Emotionen anzusprechen? Oder sie erhalten von Ihrem Spezialisten die typisch fränkische Antwort »Passt scho«?

v.l.n.r. Dr. Gudrun Reinschmidt, Carola Pracht-Schäfer, Detlef Lindner

Dann holen Sie sich externe Unterstützung. Alle »tested Trainer« von NEWtraining bieten Trainingsmodule und Coaching-Einheiten online an.

 

 

Wertschätzende Kommunikation reicht Hände – rein symbolisch!

 

 

 

 

 

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