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Mitarbeiter sind schweigende Lämmer. Werden sie erst zum Wolf, muss viel vorgefallen sein.

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Mitarbeiter ertragen vieles und schweigen lange. Denn sie denken an ihre Familie, an die Kinder, ihre Freunde, vielleicht an ihre Tiere und machen sich Sorgen wie sie allen gerecht werden können, obwohl sie doch arbeiten gehen müssen. Manchmal ist einer krank und würde ihre Hilfe mehr benötigen. Diese Gedanken binden Mitarbeiter emotional viel intensiver als Anweisungen oder ein ungerechtes Wort vom Chef.

Natürlich haben sich die Kollegen aufgeregt, weil ihr Chef keine Schulungen mehr erlaubte. Jeder kannte die Antwort bereits auswendig. „Was willst Du denn noch lernen? Für Dein Projekt bist Du doch voll ausgebildet und kannst bereits alles.“ Das war der Standardsatz, den sie hörten, wenn sie nach einer Schulungsmaßnahme fragten. Stets musste ein Seminar, das die Mitarbeiter selbst vorschlagen mussten, etwas mit dem konkreten Projekt zu tun haben, sonst bestand von vorne herein keine Aussicht, dass es von der Führungskraft genehmigt würde. Mit den Jahren – sie waren allesamt fünf und mehr Jahre in denselben Projekten – wurde es dann schon schwierig noch eine Schulung zu finden, die sie mit dem Projektumfeld begründen konnten. So kam es, dass die KollegInnen begannen zu resignieren. Denn ein Projektwechsel stand nicht zur Debatte. Bei einer sehr flachen Hierarchieebene stand kein Aufstieg in Aussicht. Qualifikationen für potentielle neue Projekte zu erwerben war auch nicht gewünscht. Manch einer ging so Tag für Tag ins Büro, um nur noch die Routine zu erledigen. Allmählich wurde daraus der vielzitierte „Dienst nach Vorschrift“. Denn es schlich sich zunehmend das Gefühl ein, dass nichts für einen getan werde und war es doch logisch, dass man nicht mehr als nötig zurückgibt. Manche arrangierten sich mit dem „bequemen“ Job, in dem man sich die Nerven nicht kaputt macht, und wurden in ihrer Freizeit umso aktiver. Andere resignierten ganz und dachten nur noch darüber nach, wie sie die verbleibende Zeit bis zur Rente überleben.

Es fiel zwar auf, dass die Stimmung im Team nicht mehr so wie früher war, aber solange im Alltagsgeschäft keine Eskalation drohte, beschäftigte sich der Chef lieber nicht mit kritischen Themen. Einmal versuchte er es und fragte während eines Teammeetings, ob es Punkte gibt mit denen die Mitarbeiter unzufrieden sind. Schweigen wie bei den Lämmern in der Schafherde war die erste Antwort. Einer brach die Stille und sprach das Thema Schulungsmaßnahmen an. Sogleich fiel eine Herde Wölfe über den Chef her. Nahezu jeder ließ plötzlich seinem Frust und seinem Ärger freien Lauf. Die Situation wurde für den Chef richtig ungemütlich. Die Besprechung war bald beendet und er sprach das Thema in den nächsten Wochen nicht mehr an.

Die Mitarbeiter hingegen hatten im Verhalten ihres Vorgesetzten wieder Gesprächsstoff für die Pausen der nächsten Woche gefunden. Gelästert wurde öfter mal, doch dieses Mal wurden die Sprüche heftiger und es wurde kaum noch ein gutes Haar am Chef gelassen.

Der Vorgesetzte unterhielt sich abends in der Bar mit einem ehemaligen Kollegen. Er berichtete wie seine Mitarbeiter über ihn hergefallen seien als sie das Thema Seminare ansprachen und ärgerte sich sehr, dass es eine grobe Unverschämtheit sei so mit seinem Chef umzugehen. Die Mitarbeiter von heute hätten keine Umgangsformen mehr.

Wie würden Sie die Geschichte fortsetzen? Was kann der Vorgesetzte der Führungskraft tun? Welche Möglichkeiten gibt es für die Führungskraft und für die Mitarbeiter?

Wir sind der Meinung:

„Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.“

(Albert Einstein zugeschrieben)

Das Andere tun:

Bei NEWtraining wird das Andere trainiert. Lach-Yoga, Theater, Erfolgsfaktoren, Selbstwertzirkel oder sogar Pferde helfen uns das Andere zu tun. Mit Unterstützung dieser Trainer lernen Führungskräfte und Mitarbeiter ganz leicht und mit Freude miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.

Andere Resultate können sein:

  • Mitarbeiter, die ihren Arbeitgeber im Freundeskreis weiterempfehlen.
  • Vorgesetzte, die charismatische Persönlichkeiten sind und sich selbst ständig weiterbilden.
  • Mitarbeiter, die gerne und mit persönlichem Einsatz ihre Arbeit machen.
  • Mitarbeiter oder Führungskräfte, die ihre Fähigkeiten aus dem Hobby ins Team einbringen.
  • Chefs und Mitarbeiter, die gemeinsam Seminare besuchen und Freude daran haben.
  • Loyale Mitarbeiter, die sich mit „ihrer“ Firma verbunden fühlen.
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