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Lachen im Büro – Ergebnis einer Internetrecherche

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Erst vor 50 Jahren begannen Wissenschaftler und Mediziner die Erforschung des Lachens als therapeutische Methode. Die deutsche Presse beschäftigte sich im Zeitraum 2005 bis heute ab und zu mit dem Thema – so finden sich ca. 15 Artikel zu Lachen oder Humor am Arbeitsplatz. Dabei entstand gar die Überschrift „Deutscher lach doch mal“ bei Karriere.de.
Ich war entsetzt, enttäuscht, verwirrt. Es weiß doch jedes Kind „Lachen ist gesund“. Sollte es wirklich wahr sein, dass wir Deutsche zum Lachen in den Keller gehen? Immerhin fanden die Forscher zu Anfang dieses Jahrhunderts heraus, dass vor 50 Jahren mehr gelacht wurde als heute. Kinder lachen bis zu 400 Mal an einem Tag, Erwachsene nur noch 15 bis 30 Mal. Wie häufig können wir heute im stressigen Büroalltag noch herzhaft Lachen? Dürfen wir das überhaupt noch?
Bis Mai 2016 war ich Teamleiterin bei sepp.med GmbH – einem mittelständischen Unternehmen, das in der Qualitätssicherung für große weltweit agierende Konzerne tätig ist. Für mich war es das Natürlichste der Welt, dass in meinem Team viel miteinander gelacht wurde. In den besten Zeiten trafen sich meine KollegInnen zum gemeinsamen Espresso trinken nach dem Mittagessen. Sie unterhielten sich, neckten sich und lachten miteinander. Diese Espresso-Runde half ihnen und mir den alltäglichen Stress leichter auszuhalten. Nahezu unlösbare Herausforderungen konnten wir immer wieder zur besonderen Zufriedenheit des Kunden lösen. Für mich war es das Ergebnis eines wunderbaren Gemeinschaftsgefühls, das das Lachen bei uns erzeugte.
Was ich mit diesem Team erleben durfte, hat mich ganz besonders beeindruckt. Umso mehr irritiert es mich, dass das Lachen in unserem (Berufs-)Leben einen so geringen Stellenwert hat.

Ich lache schon immer sehr gerne. Denn Humor hilft Situationen zu relativieren. So werde ich mich nach dem Motto „Die Lage ist katastrophal, aber nicht ernst.“ weiter mit dem Thema Lachen beschäftigen.
„Es gibt immer drei Seiten: Eine gute, eine schlechte und eine humorvolle.“
(Karl Valentin)

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