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Ein AHA-Erlebnis für Santos

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Ich liebe Aha-Erlebnisse! Heute durfte ich eines bei meinem Lehrmeister Santos erleben.

Für Santos gibt es ganz klare Strukturen: in der Reithalle wird geritten, auf dem Reitplatz wird geritten oder gesprungen, im Rundzelt findet Unterricht für Reitanfänger statt, auf den kleinen Sandplätzen kann er mit seinem Kumpel räubern oder sich ausruhen und auf den Wiesen kann er fressen und sich austoben. Diese klaren Regeln sind mit der Zeit entstanden, weil er am liebsten ans Fressen denkt und dafür immer mal wieder ausbüchst. So sind sie – die Haflinger – stets nur verfressen. Diese Aussage hörte ich immer wieder.

Und immer wieder fragte ich mich: muss das so bleiben? Dann hatte ich im Herbst etwas Neues probiert. Wir gingen auf die (eingezäunte) Wiese, er durfte ein wenig fressen und wenn sich die erste Begeisterung übers Gras gelegt hatte, dann versuchte ich mit ihm verschiedene Sachen zu üben. Nun war das Thema Fressen am Führstrick dran.

So klinkte ich den Führstrick am Halfter ein, während er genüsslich das kurze Gras zupfte. Er registrierte das sofort, nahm noch 3 Maul voll und hob dann den Kopf. Er wartete deutlich auf ein Kommando zum Arbeiten, doch ich gab keins. Er schaute mich verwirrt an, ich beugte mich runter, zeigte ihm die Wiese. Er schaute mich erneut an und zeigte mir eine Zirkuslektion, die wir den „höflichen Haflinger“ nennen. Ich gab ihm kein Leckerli, sondern beugte mich runter und zeigte im den Klee. Nun bot er mir eine andere Zirkusübung an und wollte dafür belohnt werden. Ich zeigte ihm wieder die Wiese und plötzlich sah ich in seinen Augen ein erkennendes Leuchten „ich darf weiter fressen, auch wenn ein Strick an meinem Halfter hängt!“. Sofort nahm er den Kopf runter und widmete sich mit voller Hingabe dem kurzen Klee und den kleinen Grasbüscheln.

Danach übten wir noch Schlangenlinien und Kreise im Schritt oder Trab gemeinsam zu Laufen. Auch Zirkuslektionen in Abwechslung mit Fressen am Führstrick waren noch dabei. Santos wusste genau, wann er fressen durfte und wann wir Übungen machen wollen. Er hatte mich verstanden! 🙂

… und? Haben Sie es erkannt? Was hat diese hübsche Geschichte rund ums Pony mit NEWtraining zu tun?
Nun, auch im Büro haben wir immer wieder Kollegen und Kolleginnen mit denen wir uns auf ganz klare Gesprächsregeln oder ganz einfache Verhaltensmaßgaben geeinigt haben. Zumeist ist es der kleinste gemeinsame Nenner, der als Basis für eine gerade noch funktionierende Zusammenarbeit dient. Doch stellt uns eine gerade noch funktionierende Zusammenarbeit mit den Kollegen zufrieden? Nein. Es führt dazu, dass allerlei Arbeit ungleich verteilt wird, dass einzelne KollegInnen mehr oder länger als andere arbeiten und viele andere Unausgewogenheiten tagtäglich im Team stattfinden.

Und selbstverständlich wissen wir, was Albert Einstein schon definierte, denn „Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Doch wissen wir alle wie schwer es uns fällt, einmal etwas anderes zu tun. Oftmals fehlen uns Impulse von außen oder wir haben keine Idee was passiert, wenn wir etwas Anderes tun als bisher. Um also in einem geschützten Umfeld – oder auf einer eingezäunten Wiese – zu üben und Impulse zu bekommen, gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

Sie können an Pferden Führungssituationen trainieren und im direkten Dialog mit dem Pferd ausprobieren, was eine veränderte Vorgehensweise bewirkt. Sie können mit Ihrem Team gemeinsam einen Schnupper-Workshop Lach-Yoga buchen und eine Feierlichkeit oder einen Ausflug zu einem besonderen Event werden lassen. Sie können mit professionellen Seminar-Schauspielern herausfinden, wie ein Mensch auf eine veränderte Vorgehensweise reagiert. Und das Beste daran: ihr Umfeld fühlt sich nicht als Übungsobjekt missbraucht!
Denn das habe ich schon selbst erlebt. Da kam der Chef vom Seminar zurück und plötzlich führte er neue Prozesse und neue Vorgehensweisen im Team ein. Wir Teammitglieder haben uns verdutzt angesehen und uns gefragt, wie wir darauf reagieren sollen? Wir konnten nicht nachvollziehen, was der Chef im Seminar gelernt hatte. Daher fühlten wir uns fast wie Übungsgruppen-Mitglieder, die keine Zeit bekamen den Seminarleiter nach der Aufgabenstellung zu fragen. Wir sahen nur den Konflikt in der Erwartungshaltung, dass wir einerseits Leistung bringen sollen und andererseits dem Chef als Übungsobjekte nach seinem Seminar dienen sollen, doch keiner von uns war in der Lage dem Chef unseren Konflikt zu kommunizieren. Mehrere Wochen lang war die Motivation im gesamten Team wie ausgebremst.

Das passiert Ihnen bei unseren Tested Trainern nicht! Denn egal, ob bei den Pferden, den Schauspielern oder beim Lachen, Sie finden Sie zu Ihrem persönlichen AHA-Erlebnis! So können Sie in Ihrem alltäglichen Umfeld Neues einfach dann integrieren, wenn es die Situation hergibt und können sich dabei leiten lassen von dem guten Gefühl zu wissen, was Sie selbst erfahren haben. Sie wirken souverän und erzielen begeisternde Erfahrungen bei Ihren Mitarbeitern, die sich dann ganz leicht und voller Hingabe ihren Aufgaben widmen.

Denn es ist unsere Vision …

Leichtigkeit und Freude in die Arbeitswelt zu bringen!

 

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