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6. Montag: Leben im Katastrophenfall von Corona

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Fünf Wochen Corona – weitere zwei Wochen Beschränkungen in Bayern. Eine andere Meinung zu haben entwickelt sich zum Risiko. Ich werde als störrisch und uneinsichtig bezeichnet. Es folgt, was kommen muss – ich ziehe mich zurück, ich gehe … träumen und mache eine Challenge daraus. Schnell ist eine Facebook-Gruppe eingerichtet »ichhabeeinentraum«, auch eine Homepage wird entstehen. Jetzt suche ich Fans, Helfer und Mit-Träumer! Wer ist dabei, hilft mit? Wer schreibt, malt, filmt und teilt? Für eine bessere Welt!

Lesezeit: ca. 3,5 Minuten

Von Schockzustand bis zum neuen Projekt war in dieser fünften Corona-Woche alles dabei. Schock, dass ich nicht mehr anderer Meinung sein darf.

Früher:          Eigene Meinung – andere Meinung – Diskussion ⇒ Kompromiss
Heute:            Eigene Meinung – andere Meinung – Zwang ⇒ Kontrolle

Vor einigen Jahren war ich nach einer Tetanus-Auffrischung vier Wochen krank. Eine heftige Entzündung hatte sich in meinem Körper breit gemacht. Danach war eine monatelange Entgiftungskur nötig, die mir keine Kasse finanzierte. Seitdem bin ich kein Freud von Impfungen mehr. Selbst in meinem direkten Umfeld wurde ich angegriffen, als ich meine Skepsis gegenüber Impfungen aufgrund dieser Erfahrung zum Ausdruck brachte. Ich fühlte mich ins Eck gedrängt. Es schien mir, als ob ich zur Risikoperson für alle anderen würde, wenn ich mich einer Impfung verweigere. Weder eine Diskussion, noch ein Kompromiss zum Thema Impfen war zu erreichen. Es muss der Impfzwang her, insbesondere für so störrische, uneinsichtige Menschen wie mich. Gar nicht schön dieses Gefühl! Ich zog mich zurück.

Am Freitag war ich mal wieder in meinem geliebten Wald unterwegs. Nachdem mein Geist zur Ruhe gekommen war, genoss ich die Natur und plötzlich war mir klar: Martin Luther King hat mit seiner legendären Rede »I have a dream« die Welt verändert. Wie wäre es, wenn wir alle die Welt verändern? Wenn jeder seinen Traum von einer besseren Welt nach außen trägt? Es sind gerade so viele kreative Köpfe arbeitslos. Wenn diese kreativen Menschen den Anfang machen und ihre Träume von einer besseren Welt nach Corona kundtun, dann wird die Welt besser. Davon bin ich überzeugt!
Das begeisterte mich. Also begann ich am Wochenende mit den Vorbereitungen. Das schnellste war in Facebook eine Gruppe mit dem Namen »ichhabeeinentraum« einzurichten. Dann habe ich die Namen ichhabeeinentraum.org und .info für eine Homepage registriert. Jetzt suche ich Mit-Träumer, Technik-Helfer und Fans, die genauso gerne von einer schönen neuen Welt träumen und es nicht beim Träumen lassen wollen. Machen wir aus unseren Träumen einen wundervollen Virus!

Mein erster Eintrag in der Facebook-Gruppe ichhabeeinentraum:

** Ich habe einen Traum, dass alle Menschen sich gegenseitig unterstützen.
** Ich habe einen Traum, dass keiner für seine hochfliegenden Träume ausgelacht wird.
** Ich habe einen Traum, dass alles Profitdenken nach Corona der Vergangenheit angehört.
** Ich habe einen Traum, dass die Liebe zu Mensch UND Natur unser Handeln bestimmt.
** Ich habe einen Traum, dass wir kein Geld mehr brauchen, um Essen zu bekommen.
Wenn alle Menschen genug zu essen haben, eine schöne Wohnung, keiner muss mehr frieren oder Not leiden. Niemand muss alleine sein, wenn er es nicht will. Jeder kann arbeiten und Freizeit genießen, wie es gerade in seinen Kräften steht. Gefühle wie Neid und Ausgrenzung gehören der Vergangenheit an. Wer sich eine Auszeit nimmt, kann das tun. Wer arbeiten möchte, kann das tun.
** So ist es!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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